Logo von Mastermyr fahrende Handwerker in der Tradition der Wikinger
Wir sind eine kleine Gruppe aus dem bayrischen Raum, die sich hauptsächlich mit Handwerk beschäftigt und nebenbei denkt. Wir widmen uns dem ausgestorbenem, historischem Handwerk - und am allerliebsten der Handwerkstradition der Wikinger.

Warum: Weil es echt spannend ist, mitzuerleben, wie sich das offizielle Bild gerade in der letzten Zeit wandelt.

Gerade im handwerklichen Bereich erschien mir die offizielle Lehrmeinung gelinde gesagt als "technisch" unmöglich. Die den Wikingern zugestandenen primitiven handwerklichen Fähigkeiten hätten nie für solch überlegenen Schiffsbau, oder die vielen, gefundenen Kunstgegenstände ausgereicht. Sie hätten importiert sein müssen.

fruehes Lager Durch den Fund der Truhe im Mastermyr-Moor stand aber plötzlich erstmals außer jedem Zweifel, dass diese Werkzeuge auch von Wikingern benutzt worden sind und nicht von irgendwelchen "technisch hochstehenden" Handwerkern aus Zentraleuropa. Noch schlimmer, die technische Überlegenheit des Handwerks in unseren Gefilden wird nicht nur in Frage gestellt, sie wurde "weggefegt" - das Gegenteil war in Wirklichkeit der Fall.

Ich bin einfach mal so frech, zu behaupten, dass es für das Mitführen von jedem einzelnen Stück Werkzeug (bei den Strapazen einer Reise und der Mühe mit dem Gewicht) nur einen einzigen plausiblen Grund gegeben haben kann: Dass er damit auch umgehen konnte und sie deshalb GEBRAUCHT hat. Und das beschreibt wiederum seine handwerkliche Qualifikation.

Als ich vor etlichen Jahren erste Vermutungen äußerte, dass das offizielle Bild auf keinen Fall stimmen kann, wurde ich noch ziemlich belächelt und als Spinner abgetan. Und dass, obwohl die schon bekannten Funde ein ziemlich deutliches Bild ergaben.
Offizieller Stand der Erkenntnis war damals z.B., dass die Wikinger keine Sägen kannten. Wie sollen dann die ganzen gefundenen, eindeutig gesägten Kämme entstanden sein? Importiert? Und dann mit Runen verziert? Und das war nur ein Beispiel, es gab jede Menge Unstimmigkeiten.

So bildete sich mit der Zeit der zweite Bereich heraus, die kritische Überprüfung der angeblich gesicherten Erkenntnisse von Archäologie, Geschichtsschreibung, und den vielen verzerrten Darstellungen der Wikinger (siehe Tabu-Spiel). Und es stellten sich immer mehr interessante Möglichkeiten heraus, die es wert waren, zumindest einmal mit anderen diskutiert zu werden. Diese beiden Schwerpunkte wollen wir Euch hier präsentieren - und das möglichst nicht zu trocken, denn die Wikinger sollen auch sehr gute Geschichtenerzähler gewesen sein. Wir stellen unsere Projekte vor. Die Geschichte und Bedeutung von Mastermyr, ein paar Fakten zu den Wikingern, und vieles mehr.

Mal sehen, ob wir das gut genug schaffen

Ach ja, wer ist WIR?

Wir, das sind erst einmal Maz und Ronja, wir kennen uns seit Jahren und sind meist auch zusammen auf Märkten, Kursen und Ausstellungen zu finden. Seit 2014 ist auch Michael mit dabei. Dazu kommen noch ein paar wenige "Lagergäste", die uns helfen, den doch meist recht heftigen Andrang zu bewältigen. Gern sind wir aber auch Lagergäste von anderen Gruppen - damit sind wir dann Bestandteil eines größeren Lagers, was auch seinen Reiz hat.

Neu zum Saisonende 2012

Wir haben auf den Märkten dieses Jahr so viel positives Echo bekommen, dass wir nicht mehr nachkommen. Die Handwerksvorführungen, aber besonders die "Selbermach-Aktionen" haben uns sehr deutlich gemacht, dass wir das zu zweit oder dritt nicht mehr schaffen können. Also suchen wir schon für die Winterpause einige am Handwerk Interessierte, die "Lust auf Markt" haben, zuverlässig und selbstständig sind. Und die längerfristig dazugehören wollen ( gerne aber auch nur als gern gesehene Lagergäste ). Wenn Ihr Lust habt, und in der Region zwischen München, Nürnberg und Regensburg wohnt, dann meldet Euch doch mal, wir haben noch viel vor.
Bei einer (zum Testen nicht notwendigen) Erstausstattung können wir Euch helfen.

Werbung in eigener Sache

Maz